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-> Unternehmen in Limburg-Weilburg in teils existenzbedrohender Situation
-> Spielregeln nachträglich geändert
-> November- und Dezemberhilfen müssen so schnell wie möglich ausgezahlt werden

Limburg-Weilburg: Mit Unverständnis reagiert die heimische  FDP-Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer auf die immer noch anhaltenden Verzögerungen bei den Auszahlungen der November- und Dezemberhilfen. „Anfang November wurde ein Teil-Lockdown unter der Prämisse verkündet, dass geschlossene Betriebe dafür angemessen entschädigt werden. Seit Anfang November hat beispielsweise ein Restaurantbetreiber in Limburg  die Pacht für November, Dezember und Januar bezahlen müssen. Dazu kommen Kosten für Versicherungen und ähnliches mehr“, so Schardt-Sauer. Bislang seien aber lediglich Abschlagszahlungen ausgezahlt worden und die Auszahlung der eigentlichen Hilfen sei erst am 14. Januar überhaupt angelaufen. „Die Bundesregierung war schnell darin, Beschränkungen zu beschließen. Bei den Wirtschaftshilfen hat man sich dagegen Zeit gelassen – das ist absolut inakzeptabel. Gastronomen und Einzelhändlern in Limburg-Weilburg, die seit nunmehr zweieinhalb Monaten nicht öffnen dürfen, berichten mir, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht“, ärgert sich Schardt-Sauer.
„Bei der Überbrückungshilfe II, die sich an alle Unternehmen ab einem gewissen Corona-bedingten Umsatzrückgang richtet, ist die Situation leider nicht viel besser“, so die Limburger Politikerin weiter. Hier seien nach dem Beginn der Antragsstellung die Förderbedingungen nachträglich geändert worden. Nachdem zunächst alle Fixkosten förderfähig sein sollten, habe es Probleme mit dem EU-Beihilferecht gegeben. Obwohl schon tausende Anträge gestellt wurden, habe man kurzum die Spielregeln geändert, sodass fortan nur noch ‚ungedeckte Fixkosten‘ förderfähig waren. „Steuerberater gehen davon aus, dass viele Betriebe ihre Überbrückungshilfen nun teilweise zurückzahlen müssen. Die Bundesregierung hat mehr versprochen als die einhalten konnte und die Spielregeln nach dem Anpfiff geändert – für diesen Fehler bezahlen nun auch unsere heimischen Unternehmen in Limburg-Weilburg“, ärgert sich Schardt-Sauer.

Schardt-Sauer appelliert nun an die heimischen und Bundestags- und Landtagsabgeordneten: „Wir müssen uns über Parteigrenzen nun vehement dafür einsetzen, dass alle Unternehmen deren Anträge bewilligt wurden, so schnell wie möglich ihr Geld bekommen – sonst wird der Lockdown ein Desaster für die Wirtschaft in Limburg-Weilburg.“

Freie Demokraten verärgert über Chaos bei Impf-Anmeldung

Bundes- und Landesregierung tragen Verantwortung

„Der Impfstoff muss zu den Menschen kommen, nicht die Menschen zum Impfstoff“, fordert Marion Schardt-Sauer,Landtagsabgeordnete der Freien Demokraten für aus Limburg-Weilburg. „Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis limburg-Weilburg müssen möglichst schnell und wohnortnah Zugang zum Impfstoff gegen das Corona-Virus haben. Sie müssen nun leider ausbaden, dass die Bundesregierung bei der Besorgung des Impfstoffs und die Landesregierung in der Organisation der Impfungen gescheitert ist“, ärgert sich die Liberale. „Die über 80-Jährigen hatten große Hoffnungen darauf gesetzt, sich jetzt telefonisch oder online für einen Impftermin anmelden zu können. Doch das befürchtete Chaos ist eingetreten, und die Anmeldung zur Impfung ist technisch und systematisch gescheitert. Besser wäre es gewesen, den Menschen schriftlich Termine anzubieten. Bereits zwei Stunden nach Anmeldebeginn gab es Nutzer-Berichten zufolge keine Termine mehr, weil der zur Verfügung stehende Impfstoff verplant sei. Und diejenigen, die in einer Art Windhundrennen einen Termin ergattert haben, müssen oft weite Anreisen in Kauf nehmen, weil die regionalen Impfzentren noch nicht geöffnet wurden.“

Sie bemängelt, dass der Impfstoff noch immer knapp ist: „Es ist ja gut, dass Landrat und Bürgermeister sich zu recht für die Öffnung des Impfzentrums einsetzen, Aber es ist die Verantwortung von CDU und SPD in Berlin, dass nicht genug Impfstoff bestellt wurde. Seit August weisen wir Freie Demokraten auf Bundes- und Landeseben darauf hin, dass sie sich um ausreichend Impfstoff für Hessen bemühen muss. Das hat sie offenkundig nicht getan.“ Dass es auch anderey gehe, zeige das Beispiel Israel oder auch Großbritannien.

Schardt-Sauer ergänzt: „Ich werde mich auf Landesebene dafür einsetzen, dass das Impfen für die Menschen auch in Limburg besser funktioniert. Es ist vollkommen unverständlich, dass in den regionalen Impfzentren noch keine Impfungen vorgenommen werden. Sie wurden für viel Geld und mit großen Engagement errichtet und sind auch insofern in Betrieb, als dass von dort aus die mobilen Teams starten.“ Die Landtagsabgeordnete plädiert dafür, das Impfen möglichst breit aufzustellen. „Das bedeutet, auch die regionalen Impfzentren zu öffnen, Hausärzte einzubeziehen und die mobilen Teams zu verstärken.“ Letzteres würde unter anderem dem besseren Schutz vulnerabler Gruppen dienen, den die Freien Demokraten seit langem fordern. Das betrifft außer den Seniorinnen und Senioren in den Alten- und Pflegeheimen Menschen in häuslicher Pflege. „Es ist falsch, diese hoch schützenswerte Gruppe faktisch auszuschließen, wie es die Landesregierung mit der zentralen Impfung in Wiesbaden derzeit tut“, sagt Schardt-Sauer.

Foto vlnr: Marion Schardt-Sauer, Eileen Glienke, Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn

Der hessische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn war in Limburg zu Gast, um zusammen mit seiner heimischen FDP-Landtagskollegin Marion Schardt-Sauer dem Limburger Verein Frauen helfen Frauen e.V. unter corona-konformen Bedingungen einen Spendenscheck aus seinen Verfügungsmitteln in Höhe von 300 Euro zu überreichen.

Stellvertretend für den Verein nahm die Mitarbeiterin Eileen Glienke den Spendenscheck in Empfang und berichtete dem ehemaligen Justizminister Hahn von der wichtigen Vereinsarbeit. „Wir betreiben in Limburg eine Beratungsstelle und ein Frauenhaus. Wir bieten von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder Zuflucht, Schutz und Hilfe und unterstützen beispielsweise bei Behörden- und Ämtergängen. Auch für Frauen, die nicht in unserem Frauenhaus leben, bieten wir kostenlose und anonyme Beratung“, so Glienke.

Auf Nachfrage der Limburger FDP-Landtagsabgeordneten Schardt-Sauer, ob sich die derzeitige Corona-Krise auch in der Einnahmesituation widerspiegele, antworte Glienke: „Ein nicht unerheblicher Teil unseres Budgets resultiert aus Spendengeldern. Auf diese sind wir nach wie vor dringend angewiesen. Leider musste dieses Jahr unser Frauenlauf, dessen Einnahmen unserer Einrichtungen zu Gute kommen, coronabedingt abgesagt werden. Wir haben schnell eine Alternative in einem virtuellen Frauenlauf gefunden, um die Spendenausfälle etwas kompensieren zu können und auch um in diesem Jahr noch mehr Menschen auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam zu machen.“ Leider verliere der Verein auch Einnahmen, wenn coronabedingt die Zimmer nicht vollständig vermietet werden können.

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit, das Limburger Frauenhaus finanziell zu unterstützen. Menschen, die häusliche Gewalt erleben, brauchen Schutz und Unterstützung. Als Justizminister habe ich mich schon für gesetzliche Erweiterungen, wie beispielsweise das Hausverbot, eingesetzt. Das Team vom Limburger Frauenhaus leistet hervorragende Arbeit und ist im Notfall immer für die Klientinnen und deren Kinder da“, sagte Landtagsvizepräsident Hahn bei der Spendenübergabe.

Gemeinsam mit FDP-Kollegin Schardt-Sauer und seiner Fraktion wolle er sich auch im Hessischen Landtag dafür einsetzen, dass häusliche Gewalt künftig noch besser verhütet und bekämpft wird. „Auf Bundesebene fordern wir Freie Demokraten immer wieder, dass eine bessere Gesamtstrategie zu Gewaltschutz und Gewaltprävention im Rahmen von häuslicher Gewalt entsteht“, erklärte Hahn.

„Zudem müssen unsere Frauenhäuser auch auf kommunaler Ebenen in Zukunft finanziell stärker unterstützt werden, um auch weiterhin bedarfsgerecht und zielgenau Betroffenen helfen zu können“, ergänzte MdL Schardt-Sauer abschließend.

v.l. : Maximilian Acht, Johann Schäfer und Marion Schardt-Sauer – mit Abstand im Austausch vor Ort

Limburg. „Ein Familienunternehmen mit 100jähriger Tradition und 300 Mitarbeitern in Limburg – Gründe genug, um „Schäfer Dein Bäcker“ und Firmenchef Johann Schäfer in ihrer neuen Betriebsstätte im ICE-Gebiet zu besuchen und ein Informationsgespräch zu führen“, so die heimische Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP). Beeindruckt von der Größe der Backstube, die zu den modernsten in Europa zählt und den vielen Mitarbeitern, die tagtäglich dafür sorgen, dass die Kunden stets in den Genuss frischer Bäckereierzeugnisse kommen, zeigten sich Schardt-Sauer und der FDP-Bürgermeisterkandidat Maximilian Acht. „Es ist schon eine gewaltige Herausforderung für die Unternehmerfamilie Schäfer und zugleich ein Segen für Limburg, eine derart große Investition in eine moderne Backstube zu tätigen und damit auch ein Zeichen für Zukunft, Fortschritt und Bekenntnis zum Standort Limburg zu setzen“, so Maximilian Acht, der vor allem Wert darauf legt, dass „Schäfer Dein Bäcker“  sichere und qualifizierte Arbeits­plätze im Bäckereihandwerk bietet und damit jungen Nachwuchskräften eine Perspek­tive gibt. Immerhin sei das Unternehmen wiederholt von der Berufsgenossen­schaft für Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitsplatz­qualität ausgezeichnet worden, worüber Johann Schäfer glücklich ist und dies als Bestätigung seiner steten Bemühungen um Qualitätsverbesserungen sieht. Der Standort ICE-Gebiet – so seine Worte – sei vom Standort aus wie auch der Erschließung mit moderner Glasfasertechnik hervorragend für Firmenansiedlungen geeignet und stelle somit ein hochwertig erschlossenes Gebiet dar, welches eine andere Nutzung wie z. B. Wohnbebauung automatisch außen vor lasse. Insofern fühle sich das Unternehmen an seinem neuen Standort wohl und hofft, dass sich das Unternehmen planvoll weiterentwickelt. Von der Politik wünscht sich Johann Schäfer Planungssicherheit und klare und verlässliche Rahmenbedingungen. Nur so können Unternehmen sich den Aufgaben der Zukunft stellen und investieren. „Dem können wir voll zustimmen und werden immer wieder darauf hinweisen, wie essentiell bedeutend der Mittelstand und das Handwerk für unsere Region sind. Gerade ein Unternehmen wie die Bäckerei Schäfer, das seit nunmehr 100 Jahren kontinuierlich gewachsen ist und sich nachhaltig zum Standort Limburg bekennt zeigt, wie wichtig es ist, örtlichen Betrieben ein verlässlicher Partner zu sein“ so die FDP-Politikerin Schardt-Sauer.  „Das eine der modernsten Bäckereien Europas bei uns in der Region, in Limburg beheimatet ist, darauf können wir sehr stolz sein.“

-> Recht auf Bildung stärken statt grüne Prestigeprojekte finanzieren
-> Hygienemaßnahmen für Schulen verstärken
-> Lüften kann nicht einzige Idee der Landesregierung sein

WIESBADEN – „Leider bleibt es dabei: Die schwarz-grüne Landesregierung finanziert sich lieber ihre Lieblings- und Prestigeprojekte, statt in der Corona-Krise schnell und zielgenau zu helfen“, ärgert sich Marion SCHARDT-SAUER, haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, nach der heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses. Dort hat die Koalition den Antrag der Freien Demokraten abgelehnt, aus dem sogenannten Sondervermögen 109 Millionen Euro für Hygiene- und Schutzmaßnahmen an Hessens Schulen bereitzustellen, damit unter anderem Luftreinigungs- und CO2-Messgeräte sowie Masken und Desinfektionsmittel angeschafft und zusätzliche Warmwasserwaschbecken installiert werden können. „Hier wurde eine Chance vertan, denn es hätte fraktionsübergreifend ein Zeichen gesetzt werden können, dass Mittel zielgenau ausgegeben werden, um Schülerinnen und Schülern auch während der Pandemie sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen und damit das Recht auf Bildung zu gewährleisten. Stattdessen stellt sich die Landesregierung die Luftfiltergeräte in die Staatskanzlei und lässt die Schulen mit dem Hinweis doch öfter mal zu lüften im Stich“, so Schardt-Sauer.

Schardt-Sauer ergänzt: „Die zehn Millionen Euro, die die Landesregierung für Luftreinigungsgeräte und CO2-Ampeln für Schulen ausgeben will, reichen nach unserer Rechnung bei weitem nicht aus. Wir fordern die Landesregierung deshalb auf, ausreichend Mittel für Maßnahmen wie zum Beispiel Luftfilteranlagen und CO2-Ampeln zur Verfügung zu stellen. Der Vorschlag, alle 20 Minuten zu lüften, mag zwar gut gemeint sein, es ist aber ein schlechter Scherz, wenn das die einzige Maßnahme bleiben soll, um die Gesundheit von Lehrern und Schülern zu schützen. Im bevorstehenden Winter ist diese Maßnahme ohnehin nicht dauerhaft praktikabel. Es ist ein Armutszeugnis, dass bei solchen Defiziten, die die Krise offenlegt, offenbar seit dem ersten Lockdown nicht wirklich viel passiert ist.“

Limburg. Auf den Brief der heimischen Landtagsabgeordneten Marion Schardt-Sauer (FDP) an den DB Konzernbeauftragten Herrn Dr. Klaus Vornhusen hinsichtlich einer Fahrplanverbesserung der ICE-Verbindung Limburg – Frankfurt Flughafen hat dieser nunmehr ausführlich geantwortet. In seinem Antwort­schreiben nimmt Herr Dr. Vornhusen Stellung zum Standort Limburg – Süd und unterstreicht dessen Zukunft und Bedeutung als Fernbahnhof und die damit verbundene Einbindung in das bundesweite Hochgeschwindigkeits­verkehrsnetz. Die mit dem aktuellen Fahrplan einhergehenden zeitlichen Anpassungen, so seine Aussage, müssten allerdings wegen der derzeitigen Brückenbauarbeiten in Köln-Deutz weiterhin bestehen bleiben, da diese gleistechnisch bedingt seien. Gewünschte Änderungen im Fahrplan – wie sie von Pendlern an Frau Schardt-Sauer herangetragen wurden – seien nach dem derzeitigen Stand nicht geplant, da eine Korrektur in erheblichem Maße von den Auslastungsdaten der Züge abhängig sei. „Ich hätte mir gewünscht, wenn die Bahn AB dem Wunsch der Pendler nach fahrgast­freundlicheren Fahrzeiten Rechnung getragen hätte. Den Hinweis auf Auslastungszahlen in Corona-Zeiten mit erheblichen momentanen Verän­derungen in Richtung Home Office und damit geringerer Frequenz im Bereich des ICE kann ich nur zum Teil nachvollziehen. Es ist eine Moment­aufnahme auch unter dem Gesichtspunkt, dass der gesamte öffentliche Nah- und Fernverkehr unter Corona-Bedingungen in den letzten Monaten generell wesentlich geringe Fahrgastzahlen generieren konnte, da aufgrund der Abstandsvorgaben die Züge nicht vollbesetzt werden durften. Insofern ist das klare Bekenntnis der Bahn AG zum Standort Limburg-Süd ein gutes Zeichen. Bei der Fahrplangestaltung bleibe ich weiterhin am Ball und bin für Hinweise dankbar“, so Schardt-Sauer (FDP). Der ICE-Haltepunkt Limburg-Süd sei von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft und die Menschen  in der Region. Es erfordere permanenter Aufmerksamkeit und parteiübergreifenden Einsatz aller Akteure für diesen Standort, so die Limburger Politikerin.

 

Das Schreiben der Deutschen Bahn findet sich nachstehend:

DB-Fernverkehr_Limburg-Flughafen-Frankfurt_DB_Oktober 2020

Die FDP fordert mehr Sicherheit für Limburg. Ein detailliertes Maßnahmenpaket hat die FDP-Fraktion in einem Antrag für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eingebracht. „Sicherheit in Limburg ist leider ein Thema, das sich in den letzten Jahren sehr unerfreulich entwickelt hat – in der Kernstadt und in den Stadtteilen“, erklärte die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer. Es gebe viele Bereiche, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr sicher fühlten. Das betreffe längst nicht mehr nur den Bereich des Bahnhofs, sondern auch weitere Plätze, Areale und Fußwege. Das gelte etwa für das Lahnufer oder das Areal rund um das neue Rathaus im Herzen der Stadt, das sich zu einer „No-Go-Area“ zu entwickeln drohe, so Schardt-Sauer.

Vom Magistrat will die FDP-Fraktion wissen, welche Aktivitäten er mit welchem Ergebnis seit 2016 unternommen habe, um die Präsenz der Polizei in Limburg zu erhöhen und welche Arbeitsschwerpunkte es im Ordnungsamt in den letzten 12 Monaten gegeben habe. „Lag der Schwerpunkt beim Verteilen von Strafzetteln für Falschparker oder ging es primär um die Sicherheit der Limburger Bürgerinnen und Bürger?“, fragt Schardt-Sauer.

Ein Brief, in dem der Bürgermeister vor wenigen Tagen gegenüber dem Hessischen Innenminister eine Erhöhung der Polizeipräsenz gefordert habe, komme viel zu spät. „Dieser Brief hätte bereits seit langer Zeit in Wiesbaden vorliegen müssen“, kritisiert Schardt-Sauer. Sie könne in diesem Zusammenhang auch nicht nachvollziehen, warum der Bürgermeister in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses in Anwesenheit des für Limburg zuständigen Polizeidirektors die Dramatik nicht so geschildert und seine personellen Forderungen nicht so erhoben hat,  wie kurze Zeit später in einem Brief an den Hessischen Innenminister.  

Zum Maßnahmenpaket der FDP-Fraktion gehört eine bessere Verzahnung von Ordnungsamt und Polizei. Es dürfe keine „kommunikative Lücke“ zwischen Ordnungsamt und Polizei geben, die zu Lasten der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gehe. Eine verstärkte gemeinsame Bestreifung von Polizei und Ordnungsamt müsse ebenso zum selbstverständlichen Alltag gehören wie die Beobachtung von Brennpunkten und die Auswertung von Erkenntnissen der Videoschutzanlagen. Zu den weiteren Forderungen der FDP-Fraktion gehört die Einrichtung einer Hotline, durch die eine Erreichbarkeit des Ordnungsamtes von Freitag bis Sonntag gewährleistet sein soll. „Die Erreichbarkeit des Ordnungsamtes darf für die Bürgerinnen und Bürger nicht am Freitagnachmittag enden“, macht Schardt-Sauer deutlich. Zudem fordert die FDP insbesondere für Frauen mehr sichere Parkplätze in der Innenstadt. So sollen Parkplätze, die an Straßen in Zentrumsnähe – wie beispielsweise der Hospitalstraße, der Werner-Senger-Straße oder der Bahnhofsstraße – vorhanden sind, abends ab 20.00 Uhr als Frauenparkplätze ausgewiesen werden. Des Weiteren will die FDP-Fraktion eine bessere Nachtbeleuchtung an Brennpunkten erreichen.  Insbesondere die Verbindungswege zu den Parkhäusern, die Wege am Lahn-Ufer und in der Innenstadt müssten schnellstmöglich besser beleuchtet werden.

„Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Limburg zu gewährleisten ist entschiedenes Handeln erforderlich – und zwar nicht irgendwann in ferner Zukunft, sondern jetzt“, unterstreicht Schardt-Sauer die Initiative ihrer Fraktion.

Antrag Maßnahmenpaket – Mehr Sicherheit in Limburg

CDU trägt Verantwortung für verfehlte Verkehrspolitik auf Landesebene

LIMBURG – „Die Einführung einer Umweltspur wäre für Limburg nichts anderes als der kalkulierte Verkehrskollaps. Die Politik der Grünen, das Autofahren den Menschen durch schlechte Infrastruktur immer weiter zu vermiesen, führt nur dazu, dass der Einzelhandel in der Limburger Innenstadt endgültig ausstirbt“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der FDP in der Limburger Stadtverordnetenversammlung Marion Schardt-Sauer.

Man müsse schon sehr daran zweifeln, ob den Behörden in Wiesbaden die örtlichen Verhältnisse überhaupt bekannt seien oder ob man dort die Situation Limburg einfach nicht zur Kenntnis nehmen wolle. Schon mehrfach hatte Schardt-Sauer als Landtagsabgeordnete in Anfragen u.a. an die hessische Landesregierung auf den fragwürdigen Standort der Messstation hingewiesen, wo selbst während des Lockdowns die Grenzwerte überschritten wurden.

„Angeblich sollen nun Fahrverbote dadurch vermieden werden, dass man eine Spur auf der Schiede wegnimmt. Im Grund ist das aber wie ein Fahrverbot, da der Verkehr dannn schlicht implodieren würde“, so Schardt-Sauer. Bürgermeister Dr. Marius Hahn könne sich ja gerne das Ergebnis in Düsseldorf anschauen, wo nach der Einführung von Umweltspuren anschließend die Staus kein Ende mehr nahmen. Sein Parteikollege dort wurde in der Folge dann abgewählt. „Der Gipfel der Unverfrorenheit ist dann aber, wenn die CDU so tut, als hätte sie mit all dem nichts zu tun, obwohl sie dem Mobilitätskonzept zugestimmt hat. Außerdem gehören Umweltministerin und Verkehrsminister beide einer Koalition aus CDU und Grünen an. In Wiesbaden ideologiegetriebene Verkehrspolitik gegen den Autoverkehr mittragen, um dann in Limburg so zu tun, als hätte man davon noch nie gehört, ist nichts anderes als die Menschen in Limburg für dumm zu verkaufen“, kritisiert die FDP-Politikerin.

Es bedürfe endlich einer realistischen Verkehrspolitik, die alle Interessen miteinander abwägt. Neben dem Gesundheitsschutz ist auch das Mobilitätsbedürfnis der Menschen und die Entwicklung der Stadt ein Ziel, dass die Lebensqualität der Menschen bestimmt. „Wir Freie Demokraten wollen vor allem auch Innovationen als Treiber einer besseren Verkehrspolitik umgesetzt sehen. Was ist zum Beispiel mit einer Wasserstoffflotte bei den Bussen oder einer Umgehung, die die Innenstadt dann auch spürbar entlastet“, so Schardt-Sauer abschließend.

FDP-Vorsitzender Dr. Klaus Valeske (links) und die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer MdL (rechts) mit dem Bürgermeisterkandidat der FDP, Maximilian Acht (Mitte)

Die Limburger FDP hat auf ihrer Mitgliederversammlung einstimmig den 31-jährigen IT-Fachmann Maximilian Acht als Bürgermeisterkandidat nominiert.  Acht betonte in seiner Rede, dass Limburg für Menschen aller Generationen Perspektiven bieten müsse und ging unter anderem auf die Themen moderne Verwaltung, Sicherheit und Bildung ein.

Mit seinem Auftritt gelang es Acht, die Anwesenden zu begeistern.  „Maximilian Acht weiß, was die Menschen generationenübergreifend in Limburg bewegt, und er bringt Power und Ideen mit, die er auch in der Lage ist umzusetzen“, erklärte die Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Limburger Stadtverordnetenversammlung, Marion Schardt-Sauer. „Eine sympathische, durchsetzungsstarke Persönlichkeit, die weiß, was wir in Limburg für eine erfolgreiche Zukunft brauchen“, urteilte der Vorsitzende der Limburger FDP, Dr. Klaus Valeske.

Maximilian Acht machte deutlich, dass Limburg für ihn nicht nur einfach ein Wohnort ist, „sondern Heimat im allerbesten Sinne“. Er wolle dazu beitragen, dass Limburg für alle Generationen eine attraktive Stadt wird, in der die Menschen sich mit ihren Ideen und Wünschen einbringen können.

Dazu gehöre Vertrauen in eine Verwaltung, die im Interesse der Bürgerinnen und Bürger viel stärker die Chancen der Digitalisierung wahrnehmen müsse. Hier könne er seine beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen mit maximalem Nutzen für die Bürgerinnern und Bürger der Stadt einbringen. Limburg müsse ein Wohnort zum Wohlfühlen bleiben und gleichzeitig mehr denn je ein blühender Wirtschaftsstandort werden, der den Unternehmen vor Ort Entwicklungsmöglichkeiten biete und offen sei für neue Unternehmen mit innovativen Ideen.

Hinzukommen müsse, jungen Menschen bessere Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. Deshalb werde er entschieden allen Bestrebungen entgegentreten, im Hinblick auf den Hochschulstandort Limburg den Rückwärtsgang einzulegen, so Acht kämpferisch. „Wir dürfen die Möglichkeiten, die in der jüngeren Vergangenheit geschaffen wurden, auf keinen Fall verspielen. Ich werde alles daransetzen, dass beispielsweise die Technische Hochschule Mittelhessen mit einem Standort in Limburg bleibt und ein attraktives, für die Unternehmen der Stadt relevantes Studienprogramm anbietet“, sagte der Bürgermeisterkandidat Maximilian Acht.

Er wolle nicht bereits am Anfang seiner Kandidatur ein fertiges Konzept für alle Politikbereiche vorlegen, sondern verstehe seine Kandidatur als dynamischen Prozess, „in dem ich viele Impulse aus Begegnungen, Gesprächen, Informationen  aufnehmen werde, daraus Folgerungen ziehe und diese in meine spätere Arbeit für die Limburger Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen werde“, so Acht.

Ein Thema mit besonderem Handlungsbedarf sei dabei bereits jetzt deutlich geworden: das Thema Sicherheit und das Unsicherheitsgefühl vieler Bürgerinnen und Bürger in der Stadt. Er habe dazu bereits einen ganzen Strauß an Aktivitäten entwickelt, die er sofort angehen werde, wenn er die Chance zur Umsetzung erhalte.  Die Spanne reiche dabei von der besseren Vernetzung von Ordnungsamt und Polizei, über die Schaffung von mehr sicheren Parkmöglichkeiten bis hin zu gezielten Kontrollen, um Raser und Verkehrsrowdies zu stoppen. Besonders wichtig sei ihm mehr Präsenz von Ordnungsamt und Polizei an den wirklichen Brennpunkten der Stadt und an den Plätzen, bei denen sich offenkundig abzeichnet, dass sie sich zu neuen Brennpunkten entwickeln.

Acht erklärt, dass er zwar jung sei und noch nicht auf viele Jahre kommunalpolitischen Engagements zurückblicken könne. Wichtiger sei jedoch aus seiner Sicht: Offenheit, Transparenz, Kreativität, Mut, die Fähigkeit Menschen mitzunehmen und Empathie. Kreativität und Mut seien notwendig, um neuen Herausforderungen auch mit neuen Lösungen zu begegnen. Transparenz und eine breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger seien dabei nicht nur ein demokratisches Gebot, sondern es sei auch höchst unklug, auf den Sachverstand der Bürgerinnen und Bürger zu verzichten. Einmal getroffenen Entscheidungen müssten dann aber konsequent umgesetzt werden.

„Die neuen Herausforderungen werden wir nicht mit den Rezepten von gestern lösen. Doch bei den neuen Wegen müssen wir die Menschen von Beginn an mitnehmen und dafür sorgen, dass wir eine menschliche Gesellschaft bleiben“, sagte Acht.

Limburg. „Die ICE-Verbindung Limburg – Flughafen ist für viele Pendler extrem wichtig“, so die heimische Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer FDP und weist auf die hohe Anzahl von Menschen unserer Region hin, die auf eine gute Verbindung der beiden ICE-Standorte angewiesen sind. Sie werde immer wieder von Bürgern darauf angesprochen und nahm dies zum Anlass, in einem Brief an den Konzernbevollmächtigten der DB für das Land Hessen,  Dr. Klaus Vornhusen, auf diesen Sachverhalt hinzuweisen und um Optiminierungsmöglichkeiten zu bitten. „Der Frankfurter Flughafen ist als größter Arbeitgeber vor Ort auch zugleich Arbeitsstätte vieler Pendler unserer Region, die auf eine engmaschige Verkehrsanbindung angewiesen sind“, schreibt die heimische Abgeordnete und erwartet, dass diese Sichtweise bei der Fahrplangestaltung der Deutschen Bahn AG berücksichtigt wird.

Marion Schardt-Sauer MdL | Hospitalstraße 1b | 65549 Limburg | Telefon: 06431/284934