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WIE LÄUFT´S FRAU SCHARDT-SAUER?

Der 18. Januar 2019 war schon ein besonderes Datum: An diesem Tag ging es los mit der ersten Sitzung des neuen Hessischen Landtags, ich wurde damit auch formal zur Abgeordneten und darf jetzt die Region Limburg-Weilburg in Wiesbaden vertreten.

In der neuen FDP-Fraktion wurde mir die Rolle der Sprecherin für Haushalts- und Finanzpolitik, Justizvollzug, Rechtspolitik und Verwaltungsreform übertragen. Dies sind sehr umfassende Themenfelder, für die ich aufgrund meiner Ausbildung und der bisherigen Arbeit einiges mitbringe. Zugleich liegt sehr viel neues, viele Gestaltungsmöglichkeiten in den Themenfeldern.

Seitdem bestimmt der Rhythmus der Plenarsitzungen meinen Terminkalender. Die Wochen vor den jeweiligen Landtagssitzungen sind prall gefüllt mit Ausschusssitzungen, Vorbereitungs- und Abstimmungsterminen sowie inhaltlicher Arbeit. Dazu gehört insbesondere auch die Vorbereitung von Reden im Landtag zu den mir zugeordneten Themengebieten. Hier gilt es, inhaltlich immer top vorbereitet zu sein, denn schließlich erwarten die Wählerinnen und Wähler, dass sich ihre Repräsentanten im Parlament, in den Ausschüssen kompetent und umfassend informiert in die Diskussionen einbringen. Und natürlich habe ich auch an mich selbst einen hohen Anspruch. Daneben stehen viele Antrittsbesuche auf meiner Agenda. Diese umfassen einerseits meine Themenbereiche Haushalt & Finanzen und Rechtspolitik mit Institutionen (Hessischer Rechnungshof), Verbände (Weisser Ring, Rechtsreferendare, Bund der Steuerzahler), Banken sowie Gewerkschaften. Daneben besuche ich die Bürgermeister unserer Region, mache dort Antrittsbesuche. Viele Termine, viel Abstimmung – aber auch sehr viele Eindrücke, Ideen, Anregungen! Themen aus der Region – wie die Planungen der Umgehung B 8 – verknüpfen sich mit den Themen des Landtags. Wie kann man Themen effizient voranbringen, welche Initiativen sind nötig?

Bis zum heutigen Tag gibt es Vieles zu organisieren und immer wieder zu lernen. Einrichtung des Wahlkreisbüro in Limburg, Organisation sowie Abstimmung der Abläufe dort und im Büro in Wiesbaden. Ausstattung mit IT, Präsenz im Social-Media , Aufbau des Mitarbeiterteams und Aufgabenverteilung, Beschaffung Material und bis hin zur Visitenkarte als Abgeordnete: Viel abzustimmen und zugleich notwendig! Im Wiesbadener Parlamentsbetrieb kam mir meine berufliche Erfahrung zu Gute; aber auch dort erst einmal Fragen, Fragen und nochmal Fragen: Was findet man wo? Wer ist wofür zuständig? Wie laufen die Vorbereitungen? Wer ist wann und wie einzubinden? Wie funktioniert das Mikro am Pult im Landtag? Wie rede ich? Wann und wo muss ich als Schriftführerin im Landtag sitzen? Was sind da meine Aufgaben? Besuchergruppen im Landtag – was ist hier zu tun? Wo ist mein Büro, wo mein Platz im Parlament?

Und zwischen all dem bin ich natürlich auch immer noch in der Region unterwegs, um Menschen zu treffen, zuzuhören, Fragen und Anregungen aufzunehmen. Dass die Zahl der Einladungen sowohl zu Terminen im Wahlkreis als auch zu Fachtagungen, Foren etc. deutlich zugenommen hat, überrascht sicher wenig.

Zwischenfazit: Der Job als Landtagsabgeordnete ist anstrengend, aber niemals langweilig. Als Politikerin aus Leidenschaft macht es mir unglaublich viel Spaß, viel Freude die neuen Möglichkeiten zum Wohle meiner Heimatregion zu nutzen und zu gestalten. Es ist spannend Themen von Land und Kommune zu verknüpfen. Deshalb sind mir meine kommunalen Mandate, der Gang durch die Stadt und die Gespräche mit den Menschen so wichtig. Nach der Landtagswahl ist es hierbei so wie vor der Wahl: Ich bin viel in unserer Region Limburg-Weilburg unterwegs und mache hier wie auch im Landtag Politik für die Menschen vor Ort – ganz nach meinem Motto „aus der Region – für die Region“.

Anlässlich des bundesweiten Tages der Kinderbetreuung im Mai besuchte die Limburger Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP) die Kita am Huttig in Limburg.  Sie dankt den Kita-Fachkräften sowie allen beteiligten Akteuren für ihren Einsatz in der Kindertagesbetreuung:

„Die Erzieherinnen und Erzieher leisten in ihrer täglichen Arbeit einen außerordentlich wertvollen Beitrag für alle von uns. Sie sind es, die unsere Kinder bei ihren ersten Schritten begleiten und den Grundstein für einen erfolgreichen Start ins Leben legen. Und sie sind es, die einen erheblichen Beitrag zur Chancengleichheit in unserer Gesellschaft leisten. Ihnen verdanken Eltern auch, dass sie Familie und Beruf vereinbaren können und ihre Kinder an einem guten Ort wissen. Das verdient unsere allerhöchste Anerkennung.“ Schardt-Sauer konnte sich bei ihrer Hospitanz in der Kita St. Nikolaus in Limburg ein Bild machen von den heutigen Anforderungen an die Kinderbetreuung.

„Dieser Besuch hat mich sehr beeindruckt. Bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen – man spürt die Freude der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihrer Tätigkeit, das große Engagement und die Zuneigung zu den Kindern. Wir können als Gesellschaft nur dankbar sein für diese außerordentlich wertvolle Arbeit“, so Schardt-Sauer abschließend.

Die Freien Demokraten im Hessischen Landtag haben im Frühjahr eine große Anfrage eingereicht, die von der Landesregierung Auskünfte über die aktuelle Situation an Bildungs- und Betreuungsplätzen, zur Bedarfsplanung sowie zur Fachkräftesituation einfordert.

Dass in der Kinderbetreuung mehr Fachkräfte benötigt werden, um ausreichend Plätze anbieten und die Qualität in der frühkindlichen Bildung verbessern zu können, ist sicher für jeden erkennbar.

Vera Arras (Leitung Kita St. Nikolaus), Ute Sawall (stellvertr. Leitung), Marion Schardt-Sauer MdL

Marion Schardt-Sauer MdL | Hospitalstraße 1b | 65549 Limburg | Telefon: 06431/284934