Blog

-> Unternehmen in Limburg-Weilburg in teils existenzbedrohender Situation
-> Spielregeln nachträglich geändert
-> November- und Dezemberhilfen müssen so schnell wie möglich ausgezahlt werden

Limburg-Weilburg: Mit Unverständnis reagiert die heimische  FDP-Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer auf die immer noch anhaltenden Verzögerungen bei den Auszahlungen der November- und Dezemberhilfen. „Anfang November wurde ein Teil-Lockdown unter der Prämisse verkündet, dass geschlossene Betriebe dafür angemessen entschädigt werden. Seit Anfang November hat beispielsweise ein Restaurantbetreiber in Limburg  die Pacht für November, Dezember und Januar bezahlen müssen. Dazu kommen Kosten für Versicherungen und ähnliches mehr“, so Schardt-Sauer. Bislang seien aber lediglich Abschlagszahlungen ausgezahlt worden und die Auszahlung der eigentlichen Hilfen sei erst am 14. Januar überhaupt angelaufen. „Die Bundesregierung war schnell darin, Beschränkungen zu beschließen. Bei den Wirtschaftshilfen hat man sich dagegen Zeit gelassen – das ist absolut inakzeptabel. Gastronomen und Einzelhändlern in Limburg-Weilburg, die seit nunmehr zweieinhalb Monaten nicht öffnen dürfen, berichten mir, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht“, ärgert sich Schardt-Sauer.
„Bei der Überbrückungshilfe II, die sich an alle Unternehmen ab einem gewissen Corona-bedingten Umsatzrückgang richtet, ist die Situation leider nicht viel besser“, so die Limburger Politikerin weiter. Hier seien nach dem Beginn der Antragsstellung die Förderbedingungen nachträglich geändert worden. Nachdem zunächst alle Fixkosten förderfähig sein sollten, habe es Probleme mit dem EU-Beihilferecht gegeben. Obwohl schon tausende Anträge gestellt wurden, habe man kurzum die Spielregeln geändert, sodass fortan nur noch ‚ungedeckte Fixkosten‘ förderfähig waren. „Steuerberater gehen davon aus, dass viele Betriebe ihre Überbrückungshilfen nun teilweise zurückzahlen müssen. Die Bundesregierung hat mehr versprochen als die einhalten konnte und die Spielregeln nach dem Anpfiff geändert – für diesen Fehler bezahlen nun auch unsere heimischen Unternehmen in Limburg-Weilburg“, ärgert sich Schardt-Sauer.

Schardt-Sauer appelliert nun an die heimischen und Bundestags- und Landtagsabgeordneten: „Wir müssen uns über Parteigrenzen nun vehement dafür einsetzen, dass alle Unternehmen deren Anträge bewilligt wurden, so schnell wie möglich ihr Geld bekommen – sonst wird der Lockdown ein Desaster für die Wirtschaft in Limburg-Weilburg.“

v.l. : Maximilian Acht, Johann Schäfer und Marion Schardt-Sauer – mit Abstand im Austausch vor Ort

Limburg. „Ein Familienunternehmen mit 100jähriger Tradition und 300 Mitarbeitern in Limburg – Gründe genug, um „Schäfer Dein Bäcker“ und Firmenchef Johann Schäfer in ihrer neuen Betriebsstätte im ICE-Gebiet zu besuchen und ein Informationsgespräch zu führen“, so die heimische Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP). Beeindruckt von der Größe der Backstube, die zu den modernsten in Europa zählt und den vielen Mitarbeitern, die tagtäglich dafür sorgen, dass die Kunden stets in den Genuss frischer Bäckereierzeugnisse kommen, zeigten sich Schardt-Sauer und der FDP-Bürgermeisterkandidat Maximilian Acht. „Es ist schon eine gewaltige Herausforderung für die Unternehmerfamilie Schäfer und zugleich ein Segen für Limburg, eine derart große Investition in eine moderne Backstube zu tätigen und damit auch ein Zeichen für Zukunft, Fortschritt und Bekenntnis zum Standort Limburg zu setzen“, so Maximilian Acht, der vor allem Wert darauf legt, dass „Schäfer Dein Bäcker“  sichere und qualifizierte Arbeits­plätze im Bäckereihandwerk bietet und damit jungen Nachwuchskräften eine Perspek­tive gibt. Immerhin sei das Unternehmen wiederholt von der Berufsgenossen­schaft für Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitsplatz­qualität ausgezeichnet worden, worüber Johann Schäfer glücklich ist und dies als Bestätigung seiner steten Bemühungen um Qualitätsverbesserungen sieht. Der Standort ICE-Gebiet – so seine Worte – sei vom Standort aus wie auch der Erschließung mit moderner Glasfasertechnik hervorragend für Firmenansiedlungen geeignet und stelle somit ein hochwertig erschlossenes Gebiet dar, welches eine andere Nutzung wie z. B. Wohnbebauung automatisch außen vor lasse. Insofern fühle sich das Unternehmen an seinem neuen Standort wohl und hofft, dass sich das Unternehmen planvoll weiterentwickelt. Von der Politik wünscht sich Johann Schäfer Planungssicherheit und klare und verlässliche Rahmenbedingungen. Nur so können Unternehmen sich den Aufgaben der Zukunft stellen und investieren. „Dem können wir voll zustimmen und werden immer wieder darauf hinweisen, wie essentiell bedeutend der Mittelstand und das Handwerk für unsere Region sind. Gerade ein Unternehmen wie die Bäckerei Schäfer, das seit nunmehr 100 Jahren kontinuierlich gewachsen ist und sich nachhaltig zum Standort Limburg bekennt zeigt, wie wichtig es ist, örtlichen Betrieben ein verlässlicher Partner zu sein“ so die FDP-Politikerin Schardt-Sauer.  „Das eine der modernsten Bäckereien Europas bei uns in der Region, in Limburg beheimatet ist, darauf können wir sehr stolz sein.“

-> Recht auf Bildung stärken statt grüne Prestigeprojekte finanzieren
-> Hygienemaßnahmen für Schulen verstärken
-> Lüften kann nicht einzige Idee der Landesregierung sein

WIESBADEN – „Leider bleibt es dabei: Die schwarz-grüne Landesregierung finanziert sich lieber ihre Lieblings- und Prestigeprojekte, statt in der Corona-Krise schnell und zielgenau zu helfen“, ärgert sich Marion SCHARDT-SAUER, haushaltspolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, nach der heutigen Sitzung des Haushaltsausschusses. Dort hat die Koalition den Antrag der Freien Demokraten abgelehnt, aus dem sogenannten Sondervermögen 109 Millionen Euro für Hygiene- und Schutzmaßnahmen an Hessens Schulen bereitzustellen, damit unter anderem Luftreinigungs- und CO2-Messgeräte sowie Masken und Desinfektionsmittel angeschafft und zusätzliche Warmwasserwaschbecken installiert werden können. „Hier wurde eine Chance vertan, denn es hätte fraktionsübergreifend ein Zeichen gesetzt werden können, dass Mittel zielgenau ausgegeben werden, um Schülerinnen und Schülern auch während der Pandemie sicheren Präsenzunterricht zu ermöglichen und damit das Recht auf Bildung zu gewährleisten. Stattdessen stellt sich die Landesregierung die Luftfiltergeräte in die Staatskanzlei und lässt die Schulen mit dem Hinweis doch öfter mal zu lüften im Stich“, so Schardt-Sauer.

Schardt-Sauer ergänzt: „Die zehn Millionen Euro, die die Landesregierung für Luftreinigungsgeräte und CO2-Ampeln für Schulen ausgeben will, reichen nach unserer Rechnung bei weitem nicht aus. Wir fordern die Landesregierung deshalb auf, ausreichend Mittel für Maßnahmen wie zum Beispiel Luftfilteranlagen und CO2-Ampeln zur Verfügung zu stellen. Der Vorschlag, alle 20 Minuten zu lüften, mag zwar gut gemeint sein, es ist aber ein schlechter Scherz, wenn das die einzige Maßnahme bleiben soll, um die Gesundheit von Lehrern und Schülern zu schützen. Im bevorstehenden Winter ist diese Maßnahme ohnehin nicht dauerhaft praktikabel. Es ist ein Armutszeugnis, dass bei solchen Defiziten, die die Krise offenlegt, offenbar seit dem ersten Lockdown nicht wirklich viel passiert ist.“

Limburg. Auf den Brief der heimischen Landtagsabgeordneten Marion Schardt-Sauer (FDP) an den DB Konzernbeauftragten Herrn Dr. Klaus Vornhusen hinsichtlich einer Fahrplanverbesserung der ICE-Verbindung Limburg – Frankfurt Flughafen hat dieser nunmehr ausführlich geantwortet. In seinem Antwort­schreiben nimmt Herr Dr. Vornhusen Stellung zum Standort Limburg – Süd und unterstreicht dessen Zukunft und Bedeutung als Fernbahnhof und die damit verbundene Einbindung in das bundesweite Hochgeschwindigkeits­verkehrsnetz. Die mit dem aktuellen Fahrplan einhergehenden zeitlichen Anpassungen, so seine Aussage, müssten allerdings wegen der derzeitigen Brückenbauarbeiten in Köln-Deutz weiterhin bestehen bleiben, da diese gleistechnisch bedingt seien. Gewünschte Änderungen im Fahrplan – wie sie von Pendlern an Frau Schardt-Sauer herangetragen wurden – seien nach dem derzeitigen Stand nicht geplant, da eine Korrektur in erheblichem Maße von den Auslastungsdaten der Züge abhängig sei. „Ich hätte mir gewünscht, wenn die Bahn AB dem Wunsch der Pendler nach fahrgast­freundlicheren Fahrzeiten Rechnung getragen hätte. Den Hinweis auf Auslastungszahlen in Corona-Zeiten mit erheblichen momentanen Verän­derungen in Richtung Home Office und damit geringerer Frequenz im Bereich des ICE kann ich nur zum Teil nachvollziehen. Es ist eine Moment­aufnahme auch unter dem Gesichtspunkt, dass der gesamte öffentliche Nah- und Fernverkehr unter Corona-Bedingungen in den letzten Monaten generell wesentlich geringe Fahrgastzahlen generieren konnte, da aufgrund der Abstandsvorgaben die Züge nicht vollbesetzt werden durften. Insofern ist das klare Bekenntnis der Bahn AG zum Standort Limburg-Süd ein gutes Zeichen. Bei der Fahrplangestaltung bleibe ich weiterhin am Ball und bin für Hinweise dankbar“, so Schardt-Sauer (FDP). Der ICE-Haltepunkt Limburg-Süd sei von zentraler Bedeutung für die Wirtschaft und die Menschen  in der Region. Es erfordere permanenter Aufmerksamkeit und parteiübergreifenden Einsatz aller Akteure für diesen Standort, so die Limburger Politikerin.

 

Das Schreiben der Deutschen Bahn findet sich nachstehend:

DB-Fernverkehr_Limburg-Flughafen-Frankfurt_DB_Oktober 2020

Die FDP fordert mehr Sicherheit für Limburg. Ein detailliertes Maßnahmenpaket hat die FDP-Fraktion in einem Antrag für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eingebracht. „Sicherheit in Limburg ist leider ein Thema, das sich in den letzten Jahren sehr unerfreulich entwickelt hat – in der Kernstadt und in den Stadtteilen“, erklärte die FDP-Fraktionsvorsitzende Marion Schardt-Sauer. Es gebe viele Bereiche, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr sicher fühlten. Das betreffe längst nicht mehr nur den Bereich des Bahnhofs, sondern auch weitere Plätze, Areale und Fußwege. Das gelte etwa für das Lahnufer oder das Areal rund um das neue Rathaus im Herzen der Stadt, das sich zu einer „No-Go-Area“ zu entwickeln drohe, so Schardt-Sauer.

Vom Magistrat will die FDP-Fraktion wissen, welche Aktivitäten er mit welchem Ergebnis seit 2016 unternommen habe, um die Präsenz der Polizei in Limburg zu erhöhen und welche Arbeitsschwerpunkte es im Ordnungsamt in den letzten 12 Monaten gegeben habe. „Lag der Schwerpunkt beim Verteilen von Strafzetteln für Falschparker oder ging es primär um die Sicherheit der Limburger Bürgerinnen und Bürger?“, fragt Schardt-Sauer.

Ein Brief, in dem der Bürgermeister vor wenigen Tagen gegenüber dem Hessischen Innenminister eine Erhöhung der Polizeipräsenz gefordert habe, komme viel zu spät. „Dieser Brief hätte bereits seit langer Zeit in Wiesbaden vorliegen müssen“, kritisiert Schardt-Sauer. Sie könne in diesem Zusammenhang auch nicht nachvollziehen, warum der Bürgermeister in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses in Anwesenheit des für Limburg zuständigen Polizeidirektors die Dramatik nicht so geschildert und seine personellen Forderungen nicht so erhoben hat,  wie kurze Zeit später in einem Brief an den Hessischen Innenminister.  

Zum Maßnahmenpaket der FDP-Fraktion gehört eine bessere Verzahnung von Ordnungsamt und Polizei. Es dürfe keine „kommunikative Lücke“ zwischen Ordnungsamt und Polizei geben, die zu Lasten der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gehe. Eine verstärkte gemeinsame Bestreifung von Polizei und Ordnungsamt müsse ebenso zum selbstverständlichen Alltag gehören wie die Beobachtung von Brennpunkten und die Auswertung von Erkenntnissen der Videoschutzanlagen. Zu den weiteren Forderungen der FDP-Fraktion gehört die Einrichtung einer Hotline, durch die eine Erreichbarkeit des Ordnungsamtes von Freitag bis Sonntag gewährleistet sein soll. „Die Erreichbarkeit des Ordnungsamtes darf für die Bürgerinnen und Bürger nicht am Freitagnachmittag enden“, macht Schardt-Sauer deutlich. Zudem fordert die FDP insbesondere für Frauen mehr sichere Parkplätze in der Innenstadt. So sollen Parkplätze, die an Straßen in Zentrumsnähe – wie beispielsweise der Hospitalstraße, der Werner-Senger-Straße oder der Bahnhofsstraße – vorhanden sind, abends ab 20.00 Uhr als Frauenparkplätze ausgewiesen werden. Des Weiteren will die FDP-Fraktion eine bessere Nachtbeleuchtung an Brennpunkten erreichen.  Insbesondere die Verbindungswege zu den Parkhäusern, die Wege am Lahn-Ufer und in der Innenstadt müssten schnellstmöglich besser beleuchtet werden.

„Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Limburg zu gewährleisten ist entschiedenes Handeln erforderlich – und zwar nicht irgendwann in ferner Zukunft, sondern jetzt“, unterstreicht Schardt-Sauer die Initiative ihrer Fraktion.

Antrag Maßnahmenpaket – Mehr Sicherheit in Limburg

  • Stabsstelle beim Ministerium steht nicht für Unabhängigkeit
  • Ministerin geht Problem nur oberflächlich an
  • Aufklärungswillen fehlt

WIESBADEN – „Die heute von der Justizministerin vorgestellte Stabsstelle Innenrevision ist zur Prävention und Bekämpfung von Korruption unzureichend“, konstatiert Marion SCHARDT-SAUER, justizpolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. Die Einrichtung der Stabsstelle ist eine Folge der Korruptionsaffäre um einen Frankfurter Oberstaatsanwalt. „Die Stabsstelle ist direkt beim Ministerium angesiedelt und dem Staatssekretär unterstellt. Besser wäre aber eine unabhängige Prüfstelle“, sagt Schardt-Sauer.

Schardt-Sauer erklärt weiter: „Da die Stelle, die aufklären soll, nun beim Justizministerium angesiedelt ist, wird man wohl kaum zu dem Ergebnis kommen, dass fehlende Maßnahmen dazu geführt haben, dass der Oberstaatsanwalt so lange schalten und walten konnte, wie er wollte, ohne dass es jemand bemerkte. Es gab nämlich schlicht keine Maßnahmen zur Korruptionsprävention und -bekämpfung bei den Staatsanwaltschaften. Nicht mal das sonst gängige Vier-Augen-Prinzip wurde durchgeführt.“

Wer auf nicht einmal eineinhalb Seiten Teile seines neuen Konzepts vorstelle, müsse sich dem Vorwurf ausgesetzt sehen, nur oberflächlich an die Problematik heranzugehen und keinen wirklichen Veränderungswillen zu haben. „Die Justizministerin will das Thema einfach nur abbügeln und vom Tisch haben“, ist Schardt-Sauer überzeugt. „Aufklärungswillen hat sie bislang nicht gezeigt.“

Darüber hinaus seien einige Fragen nicht beantwortet, zum Beispiel, wie die von der Ministerin angekündigte Evaluation von Kontrollmechanismen aussehen solle. „Wir wollen auch wissen, wie die Abwicklung der Zentralstelle zur Bekämpfung von Vermögensstraftaten und Korruption im Gesundheitswesen verläuft und was mit bereits begonnen Verfahren geschieht“, erklärt Schardt-Sauer. Während Hessen die Zentralstelle schließe, mache Bayern seine Zentralstelle auf. „Die Schließung der Zentralstelle war lediglich ein Schnellschuss und Aktionismus der Ministerin. Dabei ist die Bündelung von Fachkompetenzen gerade hier, wo Expertise gefragt ist, so wichtig.“

  • Ministerin lässt auf Ankündigungen keine Umsetzungen folgen
  • Frankfurter Justizskandal konsequent aufklären
  • Vertrauen in Justiz wieder herstellen

WIESBADEN – „Die Justizministerin ist eigentlich nur die Ankündigungsministerin, die ihre Vorhaben in der Presse verkauft, aber die Umsetzung ihrer Ideen schuldig bleibt“, stellt Marion SCHARDT-SAUER, rechtspolitische Sprecherin der Fraktion der Freien Demokraten im Hessischen Landtag, anlässlich der heutigen Plenardebatte über den Frankfurter Justizskandal fest. Ein Frankfurter Oberstaatsanwalt steht im Verdacht, sich durch Vergabe von Gutachten in die eigene Tasche gewirtschaftet zu haben. „Durch einen Mangel an Kontrolle war ihm das möglich, und Richtlinien, die Korruption in diesem Bereich verhindern, gibt es nicht. Das ist schädlich für das Ansehen unseres Rechtsstaats, und deshalb ist die Justizministerin als Krisenmanagerin gefragt. Sie muss persönlich Verantwortung übernehmen, anstatt zu mauern“, erklärt Schardt-Sauer.

Die Freien Demokraten haben daher einen Antrag vorgelegt, mit dem sie klare Antworten fordern. „Die Justizministerin muss den von ihr verkündeten 5-Punkte-Plan endlich umsetzen, um Korruption in der Justiz zu bekämpfen beziehungsweise zu verhindern“, sagt Schardt-Sauer. Außer Worten sei bisher nicht viel erfolgt. Es muss endlich losgehen mit der Arbeit der Stabsstelle. Zudem solle eine Expertenkommission eingesetzt werden, der sämtliche von dem beschuldigten Oberstaatsanwalt geleiteten fraglichen Verfahren überprüft. „Nur dadurch kann ein umfassendes Bild des entstandenen Schadens gewonnen und Kenntnis darüber erlangt werden, was auf den Prüfstand gehört und wie Korruption vermieden werden kann“, erklärt Schardt-Sauer und ergänzt: „Wir müssen alles daran setzen, dass der Skandal lückenlos aufgeklärt wird. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Justiz und den Rechtsstaat ist von größter Bedeutung und muss zwingend wieder hergestellt werden.“

Die Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP) und der Limburger Bürgermeisterkandidat Maximilian Acht besuchten am Montag den Vorsitzenden der DEHOGA Limburg e. V.  Armin Güth in seinem Hotel-Restaurant Lochmühle in Oberzeuzheim. Wir haben darüber gesprochen in welchen Bereichen die Politik den Gastronomie- und Hotelbetrieben nicht nur finanziell helfen kann.

Unterwegs und im Gespräch: v.l.- die FDP Politiker Maximilian Acht, Marion Schardt-Sauer im Austausch mit dem Vorsitzende der heisigen DEHOGA Armin Güth

Corona macht es uns nicht leicht und hat uns viele Auflagen und Vorschriften gebracht. Als Beispiel ist die Registrierung zu nennen. Es ist selbstverständlich ein Umstand für Bedienungen und das Personal im Allgemeinen die Leistung vor Ort mit dem Ausfüllen von Formularen zu beginnen. Es ist allerdings ein Aufwand, den wir gerne annehmen.

Aktuell sind Heizpilze eine Möglichkeit, die helfen würden die Gastronomie länger aufrecht zu erhalten, wenn es auf die kalten Monate zugeht.“ so Güth zur aktuellen Lage.

Bürgermeisterkandidat Acht teilt die Ansicht: „Heizpilze sind verboten, allerdings erfordern besondere Zeiten besondere Ausnahmen. Um der Gastronomie-und Hotellerie eine Hilfeleistung zu geben, wäre es eine Möglichkeit das Verbot der Nutzung von Heizpilzen zum Beispiel für die kalte Jahreszeit aufzuheben.

Die FDP-Politikerin Schardt-Sauer nannte Tübingen als  gutes Beispiel, wie schnell und unkompliziert  das Verbot für die Heizpilze aufgehoben worden ist. Diese Chance müssen wir auch in Limburg ergreifen: „Weichen stellen und die Region stärken!“

„Auch der Ausbau von Glasfaserleitungen wäre ein wichtiges Anliegen. Man möchte seinen Gästen eine funktionierende Infrastruktur bieten, die auch den Zugang zu Internet inkludiert.“  erklärt Güth, was weiterhin nötig ist, um ländlichere Hotel- und Gastronomiebetriebe zu unterstützen. „Die Politik stellt die Weichen, das geht über finanzielle Unterstützung hinaus“, so

Schardt-Sauer „Eine Infrastruktur auszubauen ist ein langfristiges Projekt, dem wir uns weiterhin annehmen möchten. Unsere Region hat es verdient, die besten Voraussetzungen zu haben und dazu gehört auch der Ausbau der Glaserfaserleitung.“

Limburg-Weilburg. „Die Landesregierung behauptet weiter, dass der Fuchs Ende Mai dieses Jahres drei Kälber im Landkreis Limburg-Weilburg gerissen hat. Überzeugend darlegen kann das zuständige Umweltministerium das allerdings nicht“, sagt Marion SCHARDT-SAUER, heimische Abgeordnete der Freien Demokraten im Hessischen Landtag. Sie hat nun Antworten auf ihre Anfragen in Bezug auf die Kälberrisse bekommen. Zufrieden kann sie mit den Antworten allerdings nicht sein: „Die Landesregierung verschweigt, dass Kälber typischerweise nicht von Füchsen gerissen werden“, erklärt Schardt-Sauer. „Der vermeintliche Nachweis, dass der Fuchs die Kälber gerissen habe, kann auch mit dem Zeitpunkt der Probenentnahme zusammenhängen. Wichtig ist, dass der Verdacht eines Wolfsrisses schnell bei den zuständigen Stellen gemeldet wird, damit eine Probe genommen wird.“

Ungeachtet dessen teilt Schardt-Sauer die Sorge der Tierhalter: „Auch der jüngst von der Ministerin vorgestellte neue Wolfsmanagement-Plan löst die Probleme nicht. Keine der vorgestellten Maßnahmen wird Wölfe daran hindern, weiter Nutztiere zu reißen.“ Dass die Landesregierung stets auf Herdenschutzmaßnahmen wie Zäune verweise, reiche nicht aus. „Die Vorgaben sind oft nicht praktikabel, und Wölfe sind sogar in der Lage, Zäune zu überwinden.

Wir Freie Demokraten fordern, Problemwölfe auch als solche zu benennen und im Ernstfall zu entnehmen“, sagt Schardt-Sauer.

 

Nachstehend meine beiden Anfragen zu den Vorfällen in unserem Landkreis sowie die Antworten der Landesregierung.

Anfrage „Kälberrisse im Landkreis Limburg-Weilburg Teil 1

Antwort zur Anfrage Teil 1

Anfrage „Kälberrisse im Landkreis Limburg-Weilburg Teil 2

Antwort zur Anfrage Teil 2

Corona-Check

Erfüllen die Maßnahmenpakete zur Bewältigung der Corona-Schäden ihren eigentlichen Zweck?
Maßnahmen, die rein politisch motiviert sind, kritisieren und thematisieren wir öffentlich.

Sehen Sie hier meinen zweiten CoronaCheck!

Marion Schardt-Sauer MdL | Hospitalstraße 1b | 65549 Limburg | Telefon: 06431/284934