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Peter Schmidt, Jan Roost und Christine Seifried nahmen auf Einladung der Landtagsabgeordneten Marion Schardt-Sauer am Abend des Sports in Wiesbaden teil. Die Veranstaltung mit rund 500 Gästen aus Politik, Sport, Wirtschaft und Ehrenamt stand in diesem Jahr unter dem Motto „Behindertensport und Inklusion im Sport“.

Schardt-Sauer betonte, „das vielfältige Engangement, das die zahlreichen Ehrenamtlichen in den Sportvereinen leisten, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Im Sport spielen Herkunft, Religion und Aussehen keine Rolle. Er trägt dazu bei, gesellschaftliche Grenzen zu überwinden und den Leistungsgedanken zu fördern.“ Daher gelte es, ehrenamtliches Engagement im Sport angemessen zu würdigen und entsprechend zu fördern.

Auch das Thema der diesjährigen Veranstaltung begrüßte Schardt-Sauer ausdrücklich: „Studien belegen, dass sportliche Aktivität zur Steigerung des körperlichen und geistigen Wohlbefindens sowie zur Verbesserung der allgemeinen Lebensqualität beiträgt. Aus diesem Grund ist es so wichtig, auch behinderten Menschen die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten zu ermöglichen.“

Schardt-Sauer: Digitalisierung und Bildung sind Schwerpunkte der FDP bei den Haushaltsberatungen

„Digitalisierung und Bildung sind die zentralen Herausforderungen für Hessen. Deshalb wollen wir Freie Demokraten in diesen Bereich vorrangig investieren. Das bedeutet neben der digitalen Infrastruktur und Technik auch eine entsprechende Lehrerausbildung sowohl in technischer als auch pädagogischer Hinsicht“, erklärt die heimische Landtagsabgeordnete und haushaltspolitische Sprecherin der Freien Demokraten im Landtag Marion Schardt-Sauer. „Die Ankündigungen von Schwarz-Grün zur Umsetzung des Digitalpakts reichen nicht aus, zumal sie die Ersatzschulen einfach komplett ausklammern. Deshalb freue ich mich, dass wir als Freie Demokraten hier den Schwerpunkt setzen und weitere 25 Millionen Euro für die Digitale Bildung beantragen werden. Ab 2020 wollen wir die Mittel des Bundes für den Digitalpakt durch Landesmittel verdoppelt sehen.“

 

Gerade für unsere Region Limburg-Weilburg sind diese Mittel zur Umsetzung der Digitalisierung in den Schulen sehr wichtig.

Schardt-Sauer macht deutlich: „Gerade für unsere Region Limburg-Weilburg sind diese Mittel zur Umsetzung der Digitalisierung in den Schulen sehr wichtig. Nur durch engagiertes Vorgehen und die Bereitstellung von ausreichenden finanziellen Ressourcen kann es gelingen, die Chancen der digitalen Bildung zu nutzen, anstatt den Anschluss zu verlieren. Mit unserer Initiative wollen wir dafür sorgen, dass sichergestellt ist, dass die Schulen in freier Trägerschaft von Beginn an einbezogen werden können. Denn sie haben die gleichen Herausforderungen zu bewältigen und sind als unverzichtbarer Bestandteil unseres Schulsystems statt als Empfänger zweiter Klasse zu behandeln. Die von der Landesregierung beabsichtigte hälftige Beteiligung der Schulträger an der Kofinanzierung lehnen wir ab. Gerade der Kreis Limburg-Weilburg hat bereits erhebliche Investitionen in die digitale Ausstattung der Schulen geleistet. Es ist unfair, dieses Engagement jetzt zu bestrafen, weil die Landesregierung seit Jahren geschlafen hat“, so die FDP-Kreisvorsitzende abschließend.

Wiesbaden – Auf Einladung der FDP-Landtagsabgeordneten Marion Schardt-Sauer nahmen Bürgerinnen und Bürger aus Limburg und Umgebung kurz vor der Sommerpause an einer politischen Informationsreise nach Wiesbaden teil. Auch wenn Wiesbaden für die aus Limburg und Umgebung Angereisten natürlich kein Fremdland ist, so lernten sie durch die Teilnahme an einer Plenarsitzung und die Führung durch die Räumlichkeiten des Hessischen Landtags die Landeshauptstadt an diesem Tag doch noch mal von einer ganz neuen Seite kennen. Nach einer Einführung über die Arbeit und Funktion des Hessischen Landtags konnte die Gruppe von der Besuchertribüne aus eine lebhafte Debatte im Plenum verfolgen. Danach traf man sich mit Marion Schardt-Sauer zu Gespräch und Diskussion. Schardt-Sauer berichtete lebhaft von ihrer Arbeit als Abgeordnete und beantworte die Fragen der Gäste zu verschiedenen Fragen. Die 49-jährige Limburgerin ist seit Januar 2019 Mitglied des Hessischen Landtags und in der laufenden Wahlperiode als Sprecherin für Haushalt und Justiz in der FDP-Fraktion tätig.

Beim gemütlichen Ausklang in einem nahe gelegenen Restaurant konnte Schardt-Sauer dann noch einmal deutlich machen, welche Relevanz dieser Tag für Sie hatte: „Mit dem Programm für die Besuchergruppen möchten wir als Abgeordnete den Bürgern vermitteln, was wir hier in Wiesbaden für sie leisten. Mir war es eine besondere Freude, dabei Akteure aus der Region zu begrüßen“, so die Abgeordnete.

WIE LÄUFT´S FRAU SCHARDT-SAUER?

Der 18. Januar 2019 war schon ein besonderes Datum: An diesem Tag ging es los mit der ersten Sitzung des neuen Hessischen Landtags, ich wurde damit auch formal zur Abgeordneten und darf jetzt die Region Limburg-Weilburg in Wiesbaden vertreten.

In der neuen FDP-Fraktion wurde mir die Rolle der Sprecherin für Haushalts- und Finanzpolitik, Justizvollzug, Rechtspolitik und Verwaltungsreform übertragen. Dies sind sehr umfassende Themenfelder, für die ich aufgrund meiner Ausbildung und der bisherigen Arbeit einiges mitbringe. Zugleich liegt sehr viel neues, viele Gestaltungsmöglichkeiten in den Themenfeldern.

Seitdem bestimmt der Rhythmus der Plenarsitzungen meinen Terminkalender. Die Wochen vor den jeweiligen Landtagssitzungen sind prall gefüllt mit Ausschusssitzungen, Vorbereitungs- und Abstimmungsterminen sowie inhaltlicher Arbeit. Dazu gehört insbesondere auch die Vorbereitung von Reden im Landtag zu den mir zugeordneten Themengebieten. Hier gilt es, inhaltlich immer top vorbereitet zu sein, denn schließlich erwarten die Wählerinnen und Wähler, dass sich ihre Repräsentanten im Parlament, in den Ausschüssen kompetent und umfassend informiert in die Diskussionen einbringen. Und natürlich habe ich auch an mich selbst einen hohen Anspruch. Daneben stehen viele Antrittsbesuche auf meiner Agenda. Diese umfassen einerseits meine Themenbereiche Haushalt & Finanzen und Rechtspolitik mit Institutionen (Hessischer Rechnungshof), Verbände (Weisser Ring, Rechtsreferendare, Bund der Steuerzahler), Banken sowie Gewerkschaften. Daneben besuche ich die Bürgermeister unserer Region, mache dort Antrittsbesuche. Viele Termine, viel Abstimmung – aber auch sehr viele Eindrücke, Ideen, Anregungen! Themen aus der Region – wie die Planungen der Umgehung B 8 – verknüpfen sich mit den Themen des Landtags. Wie kann man Themen effizient voranbringen, welche Initiativen sind nötig?

Bis zum heutigen Tag gibt es Vieles zu organisieren und immer wieder zu lernen. Einrichtung des Wahlkreisbüro in Limburg, Organisation sowie Abstimmung der Abläufe dort und im Büro in Wiesbaden. Ausstattung mit IT, Präsenz im Social-Media , Aufbau des Mitarbeiterteams und Aufgabenverteilung, Beschaffung Material und bis hin zur Visitenkarte als Abgeordnete: Viel abzustimmen und zugleich notwendig! Im Wiesbadener Parlamentsbetrieb kam mir meine berufliche Erfahrung zu Gute; aber auch dort erst einmal Fragen, Fragen und nochmal Fragen: Was findet man wo? Wer ist wofür zuständig? Wie laufen die Vorbereitungen? Wer ist wann und wie einzubinden? Wie funktioniert das Mikro am Pult im Landtag? Wie rede ich? Wann und wo muss ich als Schriftführerin im Landtag sitzen? Was sind da meine Aufgaben? Besuchergruppen im Landtag – was ist hier zu tun? Wo ist mein Büro, wo mein Platz im Parlament?

Und zwischen all dem bin ich natürlich auch immer noch in der Region unterwegs, um Menschen zu treffen, zuzuhören, Fragen und Anregungen aufzunehmen. Dass die Zahl der Einladungen sowohl zu Terminen im Wahlkreis als auch zu Fachtagungen, Foren etc. deutlich zugenommen hat, überrascht sicher wenig.

Zwischenfazit: Der Job als Landtagsabgeordnete ist anstrengend, aber niemals langweilig. Als Politikerin aus Leidenschaft macht es mir unglaublich viel Spaß, viel Freude die neuen Möglichkeiten zum Wohle meiner Heimatregion zu nutzen und zu gestalten. Es ist spannend Themen von Land und Kommune zu verknüpfen. Deshalb sind mir meine kommunalen Mandate, der Gang durch die Stadt und die Gespräche mit den Menschen so wichtig. Nach der Landtagswahl ist es hierbei so wie vor der Wahl: Ich bin viel in unserer Region Limburg-Weilburg unterwegs und mache hier wie auch im Landtag Politik für die Menschen vor Ort – ganz nach meinem Motto „aus der Region – für die Region“.

Anlässlich des bundesweiten Tages der Kinderbetreuung im Mai besuchte die Limburger Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP) die Kita am Huttig in Limburg.  Sie dankt den Kita-Fachkräften sowie allen beteiligten Akteuren für ihren Einsatz in der Kindertagesbetreuung:

„Die Erzieherinnen und Erzieher leisten in ihrer täglichen Arbeit einen außerordentlich wertvollen Beitrag für alle von uns. Sie sind es, die unsere Kinder bei ihren ersten Schritten begleiten und den Grundstein für einen erfolgreichen Start ins Leben legen. Und sie sind es, die einen erheblichen Beitrag zur Chancengleichheit in unserer Gesellschaft leisten. Ihnen verdanken Eltern auch, dass sie Familie und Beruf vereinbaren können und ihre Kinder an einem guten Ort wissen. Das verdient unsere allerhöchste Anerkennung.“ Schardt-Sauer konnte sich bei ihrer Hospitanz in der Kita St. Nikolaus in Limburg ein Bild machen von den heutigen Anforderungen an die Kinderbetreuung.

„Dieser Besuch hat mich sehr beeindruckt. Bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen – man spürt die Freude der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihrer Tätigkeit, das große Engagement und die Zuneigung zu den Kindern. Wir können als Gesellschaft nur dankbar sein für diese außerordentlich wertvolle Arbeit“, so Schardt-Sauer abschließend.

Die Freien Demokraten im Hessischen Landtag haben im Frühjahr eine große Anfrage eingereicht, die von der Landesregierung Auskünfte über die aktuelle Situation an Bildungs- und Betreuungsplätzen, zur Bedarfsplanung sowie zur Fachkräftesituation einfordert.

Dass in der Kinderbetreuung mehr Fachkräfte benötigt werden, um ausreichend Plätze anbieten und die Qualität in der frühkindlichen Bildung verbessern zu können, ist sicher für jeden erkennbar.

Vera Arras (Leitung Kita St. Nikolaus), Ute Sawall (stellvertr. Leitung), Marion Schardt-Sauer MdL

Marion Schardt-Sauer MdL | Hospitalstraße 1b | 65549 Limburg | Telefon: 06431/284934