Schardt-Sauer (FDP) fragt nach:

Marion Schardt-Sauer
29.12.2022

Limburg-Weilburg beim Glasfaser und Mobilfunkausbau mit Licht und Schatten

Die heimische FDP-Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer hat mit einer sogenannten kleinen Anfrage bei der Landesregierung den Ausbaustand von Glasfaser und Mobilfunk im Landkreis abgefragt. Die Antworten der Landesregierung kommentiert die Limburger Politikerin:

„Es sind zwar teilweise Fortschritte erkennbar. Es bleibt aber dabei, dass die Geschwindigkeiten, die derzeit für große Teile der Haushalte erreicht werden noch lange nicht ausreichen, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein“, erklärt Schardt-Sauer. Es handele sich bei den meisten Netzen nach wie vor um Kupferkabel, die durch das sogenannte Vectoring auf bis zu 100 Mbit Leistung gebracht werden können. Zukunftsfähig werde das Ganze aber nur mit Glasfaser, da dann Leitungen bis 1000 Mbit möglich sind, die künftig notwendig sein werden.

Der Glasfaserausbau im Landkreis begrenzt sich hingegen hauptsächlich auf den Südkreis. „So besteht die Gefahr, dass der Nordkreis weiter abgehängt wird. Aber auch hier wird es künftig einen Ausbau von Glasfaser und 5 G brauchen, um den Anforderungen der Zukunft für Unternehmen oder zum Beispiel der Mobilität der Zukunft mit Autonomen Fahrzeugen gerecht zu werden“, macht Schardt-Sauer deutlich.

Dass der Kreis derzeit nur ein Förderprogramm für den weiteren Ausbau abgeschlossen hat und bei einem weiteren Förderprogramm des Landes, das überwiegend durch den Bund finanziert wird, seit 2020 keine Mittel abgerufen wurden, lasse befürchten, dass es gerade für die weißen Flecken zu langsam vorangeht. Beim 5G-Netzausbau gibt es gar keine Fördermittel. „Wir alle wissen ja nach wie vor, wie oft das Netz abbricht und wie viele weiße Flecken es im Kreis gibt. Mehr Tempo und Engagement sind daher dringend von Nöten, damit unser ländlicherer Kreis nicht abgehängt wird“, so Schardt-Sauer.

Kleine Anfrage: Fortschritt des Netzausbaus im Landkreis Limburg-Weilburg