Schardt-Sauer (FDP): Hessischen Verkehrsminister Al-Wazir scheinen die Belange der Kraftfahrer gleichgültig – Al-Wazir weist Verantwortung für Parkplatzdesaster von sich

28.12.2021

LIMBURG-WEILBURG – Die Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer (FDP) hatte sich im vergangenen Monat mit einer Kleine Anfrage im Hessischen Landtag für die Berufskraftfahrer stark gemacht (die PM dazu finden Sie hier). Sie wollte von der Landesregierung erfahren, wie diese die Notsituationen für die Kraftfahrer in Limburg Ost und Bad Camberg Ost lösen möchte. LKWs parken mangels Alternativen an Seitenstreifen, Kraftfahrer finden keine sanitären Anlagen und all dies ist Dauerzustand seit Jahren, beschreibt es die Limburger FDP-Politikerin. Man könnte erwarten, das sich der Hessische Verkehrsminister für diese Berufsgruppe, diese Branche einsetzt. Doch statt tragfähigen Plänen, statt Zukunftsperspektiven darzustellen, weist der zuständige Minister Al-Wazir die Verantwortung von sich. 

Der grüne Verkehrsminister ignoriert die Fragen der Freien Demokratin und sieht die neugegründete Autobahn GmbH als Ansprechpartner. Dazu sagt Marion Schardt-Sauer: „Die Autobahn GmbH existiert seit knapp einem Jahr. Die Landesregierung sitzt allerdings schon seit bald 13 Jahren an den Plänen die Stellplätze rund um den Rastplatz Limburg Ost zu erweitern. Natürlich ist es für einen Verkehrsminister ein unangenehmes Thema, wenn seit über einer Dekade kein Fortschritt für die Sicherheit und das Wohlergehen der Kraftfahrer erzielt werden konnte. Aber gerade dann sollten die Verantwortlichen nicht nur auf Rettung aus dem Bund hoffen, sondern auch selbst tätig werden, sich für Hessen einsetzen und mit offenen Karten spielen. Denn es geht hier um menschenunwürdige Zustände, die schnellstens beseitigt gehören. Die betroffenen Gebiete liegen nun mal in Hessen und die Landesregierung hat die bisherigen Gespräche geführt. Ich finde es sehr schade, dass hier nicht im Sinne der Betroffenen offen kommuniziert wird von Seiten des Verkehrsministers Al-Wazir“. Schardt-Sauer verspricht sich auch weiterhin für einen würdigen Umgang mit Berufskraftfahrern in Westhessen einzusetzen.

Antwort Kleine Anfrage Rastanlagen