Schardt-Sauer fragt nach: Wie ist die Lage auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt im Landkreis?
Am 1. August begann traditionell für viele junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt: Sie starteten ihre Ausbildung. Doch wie ist die Situation für Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben? Und wie viele Ausbildungsstellen bleiben in diesem Jahr im Landkreis Limburg-Weilburg unbesetzt? Diesen Fragen geht die FDP-Landtagsabgeordnete Marion Schardt-Sauer mit einer Kleinen Anfrage an die schwarz-rote Hessische Landesregierung nach.
Schardt-Sauer möchte unter anderem wissen, wie viele Menschen zum 30. Juni 2026 im Landkreis Limburg-Weilburg arbeitslos gemeldet waren und wie sich die Arbeitslosenquote in den vergangenen drei Jahren entwickelt hat. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf die Situation junger Menschen.
„Der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf ist eine wichtige Weichenstellung für junge Menschen. Gleichzeitig sind unsere Unternehmen auf gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Deshalb wollen wir genau wissen, wie sich die Situation bei uns im Landkreis darstellt“, erklärt Schardt-Sauer.
Die FDP-Abgeordnete fragt deshalb auch nach der Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren und danach, wie viele von ihnen keinen anerkannten Berufsabschluss haben.
Darüber hinaus geht es in der Anfrage um die Situation auf dem Ausbildungsmarkt. Schardt-Sauer will wissen, wie viele Ausbildungsstellen für das Ausbildungsjahr 2026 im Landkreis Limburg-Weilburg gemeldet wurden und wie viele davon zum Ende des Ausbildungsjahres unbesetzt geblieben sind. Gleichzeitig fragt sie nach der Zahl der Jugendlichen, die noch einen Ausbildungsplatz suchen. Außerdem möchte sie erfahren, in welchen Ausbildungsberufen besonders viele Ausbildungsstellen unbesetzt sind.
„Wenn Jugendliche keinen Ausbildungsplatz finden und Unternehmen gleichzeitig Ausbildungsstellen nicht besetzen können, müssen wir uns die Gründe dafür genau anschauen. Wir brauchen verlässliche Zahlen und müssen wissen, wo die konkreten Probleme liegen“, so Schardt-Sauer.
Die Landesregierung soll deshalb auch darlegen, welche Erkenntnisse ihr zu den Ursachen dieser Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt vorliegen. Zudem möchte Schardt-Sauer wissen, welche konkreten Maßnahmen im Landkreis Limburg-Weilburg unterstützt werden, um den Übergang von der Schule in die Ausbildung zu verbessern und Jugendliche und Ausbildungsbetriebe besser zusammenzubringen.
„Die Antworten der Landesregierung werden zeigen, wie die Situation im Landkreis tatsächlich aussieht und wo Handlungsbedarf besteht. Gerade mit Blick auf den Fachkräftebedarf und die Zukunftschancen junger Menschen ist es wichtig, hier genau hinzuschauen“, erklärt Schardt-Sauer.