Schardt-Sauer fragt nach Zukunft der Tagungsstätte Weilburg
„Die Landesregierung muss ihre Entscheidung transparent begründen.“
Die aktuelle Berichterstattung über die geplante Schließung der Tagungsstätte der Hessischen Lehrkräfteakademie in Weilburg wirft nach Ansicht der heimischen FDP-Landtagsabgeordneten Marion Schardt-Sauer wichtige Fragen auf. Nachdem in der vergangenen Woche insbesondere über die Zukunft der landeseigenen Liegenschaft berichtet wurde, hat Schardt-Sauer eine Kleine Anfrage an die schwarz-rote Landesregierung eingereicht. Ziel ist es, die Hintergründe der Schließungsentscheidung sowie die Perspektiven für den Standort Weilburg transparent zu machen.
„Die Diskussion dreht sich derzeit vor allem um die künftige Nutzung des Geländes. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Frage, warum die Tagungsstätte aufgegeben werden soll und auf welcher Grundlage diese Entscheidung getroffen wurde“, erklärt Schardt-Sauer.
Mit ihrer Kleinen Anfrage möchte die FDP-Abgeordnete von Kultusminister Armin Schwarz (CDU) unter anderem erfahren, welche Gründe für die Schließung ausschlaggebend waren, welche Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen der Entscheidung zugrunde liegen, wie sich Auslastung und Betriebsergebnis der Tagungsstätte in den vergangenen Jahren entwickelt haben und welche Planungen für die weitere Nutzung der landeseigenen Liegenschaft bestehen.
Darüber hinaus fragt Schardt-Sauer nach den Auswirkungen auf die Lehrerfortbildung sowie nach der Einbindung der betroffenen Akteure und der Gespräche mit der Stadt Weilburg.
„Die Tagungsstätte ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Lehrerfortbildung in Hessen. Deshalb besteht ein berechtigtes Interesse daran, dass die Landesregierung ihre Entscheidung nachvollziehbar erläutert und zugleich aufzeigt, welche Perspektiven sie für den Standort Weilburg sieht“, so Schardt-Sauer.
Die Antworten der Landesregierung sollen dazu beitragen, die offenen Fragen zur Zukunft der Tagungsstätte und der landeseigenen Immobilie zu klären.